Benutzergruppen
REMOTE ist darauf ausgerichtet, allen potentiellen Endnutzern zu entsprechen. Dies sind insbesondere:
- Die primären Endnutzer. Das Projekt berücksichtigt
vor allem die speziellen Bedürfnisse der primären Endnutzer, also den
Bedürfnissen älterer Menschen mit altersspezifischen chronischen
Erkrankungen. Dies wird durch das Anlegen einer kontrollierten
häuslichen Mehrbenutzerumgebung erreicht, wodurch die benötigte
Komfort, Sicherheit und Geborgenheit vor allem in ländlichen und
isolierten Gebieten angeboten werden kann.
Die seniorenorientierten Applikationen und Dienstleistungen haben Autonomie, Selbstvertrauen, Mobilität und Wohlergehen der Endnutzer zum Ziel und sind so ausgelegt, dass sie Gesundheitsbewußtsein, soziale Interaktion und die Erhaltung der eigenen motorischen Beweglichkeit fördern.
Die älteren Menschen werden in dem Lernprozess unterstützt, ihren eigenen Gesundheitszustand zu verstehen und erfolgreich mit ihm zu leben (selbständig, aber dennoch unter der fernen und unaufdringlichen Überwachung durch professionelles Pflegepersonal und / oder Familienmitglieder und Freunde). Die älteren Menschen werden dabei in folgenden Punkten unterstützt: ihre Risikofaktoren in den Griff zu bekommen; an der eigenen Gesunderhaltung wie z.B. am Ernährungsmanagement oder am Management der eigenen Medikation zu arbeiten, oder auszugehen usw.; feste Kommunikations- und Interaktionsverbindungen zur Familie, zu Freunden oder zum Pflegepersonal zu halten, bei der Vorbereitung von Aktivitäten außer Haus (z.B. der tägliche Einkauf, Besuch bei Freunden, Urlaub usw.). - Das Projekt wird sekundären Endnutzern, das sind Professionelle des Gesundheitsbereiches, mit Werkzeugen zur kontinuierlichen Überwachung von Echtzeit- sowie bereits vorhandene Gesundheits- und Patientendaten Hilfestellung geben und darauf aufbauend eine patientenzentrierte telemedizinische Pflege gewährleisten; dadurch werden gleichzeitig Papierarbeit und Fahrten auf beiden Seiten reduziert. Durch die professionelle Benutzeroberfläche des Systems werden Ärzte in der Lage sein, Zugang zu elektronischen medizinischen Datensätzen / Akten zu bekommen sowie zu Echtzeitdaten (übertragen durch kabellose und kabelgebundene Verbindungen) und Datensätze der aktuelle Verfassung eines Patienten (Körpertemperatur, Blutdruck usw.), Aktivitäten (körperliche Anstrengung, Medikation, Nahrungs- und Wasserkonsum) und Änderungen in der Lebensumwelt. Medizinisches Personal wird weiterhin durch Entscheidungshilfe-Tools unterstützt, die darauf abzielen, die Überarbeitung von Patientendaten, das Erstellen von personalisierten Pflegeplänen und das die tägliche Kommunikation mit den Patienten zu erleichtern. Alle diese Module werden webbasiert sein, um dem Gesundheitspersonal jederzeit und an jedem Ort Zugang zu den Daten zu ermöglichen; eine Auswahl von ihnen wird sogar mittels geeigneter Schnittstellen auf mobilen Endgeräten arbeiten.
- Tertiäre Endnutzer: Einrichtungen des Gesundheitswesens, Kranken- und Pflegeversicherungen. Die entwickelten Applikationen und Dienste werden durch eine offene Architektur unterstützt, die die Entwicklung und Integration neuer Dienste (z.B. für zusätzliche Arten von chronischen Erkrankungen und unterschiedlichen Krankheitssituationen) und neuer Übertragungsplattformen erleichtert.
Die REMOTE-Technologie leitet sich aus einem benutzerzentrierten Designansatz ab, der sich auf folgende Punkte konzentriert:
- Die Lieferung von geräteunabhängigen Benutzerschnittstellengestaltungen (PC, PDA, Mobiltelefone usw.), die in der Lage sind, sich an noch verschiedene weitere Interaktionsprofile anzupassen
- Validierung und Optimierung der abgeleiteten Designs mit Hilfe von benutzer- und evidenzbasierten Studien sowohl unter Laborbedingungen als auch realen Bedingungen (an Testorten in ausgewählten Ländern und Regionen Europas)
- Überprüfung der Kosteneffizienz der vorgeschlagenen Lösungen
Die Zusammensetzung des Konsortiums, die von Partnern aus kompetenten Kleineren-, Mittleren- und Großunternehmen bis hin zu Anwenderorganisationen, Universitäten und Forschungsinstituten reicht, sowie sein klar definiertes Vorgehen zur Durchsetzung der Rechte an geistigem Eigentum unterstützen weiterhin die prägnanten Verbreitungs- und Verwertungspläne des Projekts. Schließlich werden das angesammelte Wissen und die während der Projektlaufzeit gewonnenen Erkenntnisse in angemessener Formen dokumentiert, um als Hilfestellung für Entwickler zu dienen, und in standardisierte Prozesse führen und dadurch die Anforderungen der tertiären Endnutzer nach Kostenreduzierung, Interoperabilität und Standardisierung erfüllen.














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