Workshops
Zweiter Workshop in Nürnberg
Am 20. Oktober 2010 fand in den Räumen des Wirtschaftsrathauses Nürnberg der Internationale Workshop „Das europäische Projekt REMOTE – telemediale Gesundheitsüberwachung als Teil einer ganzheitlichen Strategie im Gesundheitswesen und dem Pflegemanagement“ statt. Er wurde gemeinsam von Netscouts und der Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft, NIK e.V., organisiert. Ziel des Workshops war, interessierte Betroffene, Ärzte und Pflegepersonal über Tele-Healthcare und Telemedizin zu informieren. Darüber hinaus diente er dazu, die Erfahrungen von ambulanten Pflegediensten sowie Vertretern von sozialen und Gesundheitseinrichtungen in den Entwicklungsprozess des Projektes einzubinden. Prof. Nikos Maglaveras vom CERTH (Centre for Research and Technology Hellas = „Griechisches Zentrum für Forschung und Technologie“) gab einen Überblick über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Telemedizin im Allgemeinen und im Projekt REMOTE im Speziellen.
Die
Nürnberger Integrationsfirma Netscouts führte über sechs Monate lang
eine Benutzerumfrage unter älteren und behinderten Personen, ihren
Familienangehörigen, professionellem Pflegepersonal sowie
Interessenvertretern
von Gesundheitseinrichtungen durch. Das Ergebnis war, dass die Mehrheit
der
betroffenen Personen nicht vertraut mit den Möglichkeiten der
Telemedizin ist.
Sie erwarten zunächst einmal Verbesserungen im Bereich der
ganzheitlichen Gesundheitspflege
und der Arzneimittelanwendung, um ein größeres Gefühl an Sicherheit zu
gewinnen. Jetzt präsentierte Petra Schaller vom Netscouts-Team die
Ergebnisse
auf dem internationalen Workshop des Europäischen Projektes REMOTE. Sie
können
die Präsentation unter International Workshop 20-10-10
Netscouts finden.
Neben dem Bericht von Petra Schaller erfolgten weitere interessante Präsentationen einiger anderer europäischer Projektpartner. Im Anschluss an die Vorträge entwickelten sich rege Diskussionen über die Möglichkeiten der Telemedizin.
Erster Workshop in Florence
Das von der Europäischen Union co-finanzierte Projekt REMOTE
organisierte seinen ersten Workshop, der am 3. November 2009 in Florenz
stattfand. MEDEA, der italienische Projektpartner von REMOTE
organisierte die Veranstaltung.
Während dieser Projektstatussitzung wurden die folgenden Präsentationen gezeigt:
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Tagesordnungspunkt |
Verantwortlicher |
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1. Begrüßung und Einführung in das Projekt REMOTE |
MEDEA/SIEMENS |
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2. Menschen mit chronischen Erkrankungen: die medizinische Sicht |
FIMA/NST |
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3. ICT-gestützte unterstützenden Dienste für die Zukunft isoliert lebender Menschen mit chronischen Erkrankungen |
CERTH |
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4. Runder Tisch zu den Anwendungsfällen in REMOTE |
Alle |
Die Diskussion konzentrierte sich auf die optimale Informationsverbreitung über das Projekt REMOTE und die aktuellen Möglichkeiten. Der Workshop zielte auf medizinische Forscher und Stakeholder wie z.B. Hersteller von Geräten und Sensoren, Medizinexperten und Öffentlichen Einrichtungen für ältere Menschen.
Das Hauptziel von REMOTE besteht darin, einen multidisziplinären und
integrierten Ansatz zur Forschung und Entwicklung in der Informations-
und Kommunikationstechnologie (IKT) zu definieren und aufzubauen, um
auf die identifizierten Bedürfnisse pflegebedürftiger älterer Menschen
einzugehen, insbesondere von solchen, die einem Risiko ausgesetzt sind
aufgrund geographischer oder sozialer Isolation in Kombination mit
chronischen Erkrankungen.
Das Ziel des REMOTE Workshops war, Experten mit Erfahrung in
telemedizinischer Praxis zusammen zu bringen.
Forscher und Teilnehmer aus der Medizinindustrie nahmen an den
Aktivitäten des Workshops teil. Die Diskussion im Workshop war sehr
hilfreich, um die chronischen Erkrankungen, auf die REMOTE abzielt, zu
definieren, und wie die integrierten Technologien in dem Projekt
genutzt werden können. Es folgte ein Runder Tisch über die für REMOTE
wichtigen Anwendungsfälle. Eine Reihe von Fragen kam aus dem Publikum,
auf welche das Konsortium Antworten gab.











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